Eine gescheiterte Existenz
Eine kürzlich vorgestellte Studie belegt, was landläufig unter „Scheitern“ verstanden wird. Als gescheitert gilt man demnach, wenn man seinen Job verloren hat, aus der „heiligen“ Arbeitswelt also ausgeschieden ist. Wem das passiert, der gilt als Versager. Wer diesen Schritt, nämlich seinen Job aufzugeben, sich eine Auszeit zu gönnen, um vielleicht herauszufinden, was das Leben, außer Arbeit, sonst noch bietet, auch noch freiwillig tut, ist in unserer Gesellschaft überhaupt unten durch. So gut kann es einem gar nicht gehen, um nicht als „Versager“ dazustehen, denn das Ansehen, das einem die bezahlte Arbeit gibt, ist allemal höher zu werten als jedes denkbare private und sonstige Glück. Continue Reading »